7 Umkehrosmose – und warum ich mich dafür entschieden habe
Zusammenfassend bis hierher.
A) Leitungswasser in Deutschland wird regelmäßig kontrolliert. Gleichzeitig werden aber
- nicht alle Stoffe untersucht,
- Grenzwerte erlauben bestimmte Konzentrationen und auch auf dem
- Weg vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn kann sich die Wasserqualität verschlechtern.
B) Flaschenwasser löst diese Fragen ebenfalls nicht automatisch. Auch hier erlauben
- Grenzwerte bestimmte Kontraktionen, es gibt
- andere gesetzliche Regelungen und
- je nach Verpackung oder Herkunft ergeben sich zusätzliche Fragestellungen.
Wie also kann ich selbst am meisten Einfluss nehmen, um selbstverantwortlich all diese Unabwägbarkeiten und Unsicherheiten zu umgehen und das Heft selbst in die Hand nehmen? In dem ich selbst ein Wasser produziere, das sauber und rein ist. Eben durch Filterung.
Welcher Filter filtert was?
Je nach Anlage und Stoff können so bis zu 99,9 % vieler gelöster Verunreinigungen reduziert werden, darunter beispielsweise:
- Schwermetalle
- Nitrat
- PFAS
- viele Pestizide
- Medikamentenrückstände
- Mikroplastik
- Chlor
- zahlreiche weitere gelöste Stoffe
Keine Technologie entfernt unter allen Bedingungen jeden Stoff vollständig. Die Rückhalterate hängt unter anderem von der jeweiligen Substanz, der Wasserqualität und der verwendeten Anlage ab. Hochwertige Umkehrosmoseanlagen erreichen jedoch für viele Stoffgruppen sehr hohe Reduktionsraten.
Wie funktioniert Umkehrosmose?
Die Umkehrosmose zählt heute zu den effektivsten Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung. Sie wird unter anderem in der Medizin, der Labortechnik, der Lebensmittelindustrie und überall dort eingesetzt, wo besonders hohe Wasserreinheit erforderlich ist.
Das Prinzip ist einfach:
Das Wasser wird unter Druck durch eine extrem feine Membran gepresst. Diese lässt Wassermoleküle passieren, während ein Großteil der gelösten Stoffe zurückgehalten wird.
Häufige Vorurteile
„Dann fehlen doch alle Mineralstoffe.“
Das stimmt zwar insofern, dass eine Umkehrosmose auch gelöste Mineralstoffe weitgehend entfernt. Daraus folgt aber nicht automatisch ein gesundheitlicher Nachteil.
Der überwiegende Teil unserer Mineralstoffe stammt aus der Ernährung – etwa aus Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Obst oder Vollkornprodukten – und nicht aus dem Trinkwasser.
Wer dennoch Wert auf eine bestimmte Mineralisierung legt, kann das Wasser nach der Filtration gezielt und kontrolliert remineralisieren.
„Das Wasser ist dann unnatürlich.“
Eigentlich passiert das Gegenteil.
Es werden Stoffe entfernt, die ursprünglich oft gar nicht in natürlichem Quellwasser vorkommen – beispielsweise Rückstände aus Landwirtschaft, Industrie oder Haushalten.
„Leitungswasser reicht doch völlig.“
Für viele Menschen lautet die Antwort: Ja.
Für andere lautet die Frage jedoch nicht:
„Ist mein Wasser gesetzlich sicher?“
Sondern:
„Welche Wasserqualität wünsche ich mir persönlich?“
Diese Entscheidung trifft jeder selbst.
Warum ich eine Umkehrosmose empfehle
Ich möchte meinem Körper möglichst wenig zusätzliche Stoffe zuführen, die er nicht benötigt.
Nicht, weil ich Leitungswasser für „schlecht“ halte.
Sondern weil ich den Gedanken logisch finde:
Was gar nicht erst aufgenommen wird, muss der Körper auch nicht verarbeiten oder ausscheiden.
Wenn es eine Technik gibt, die einen Großteil potenzieller Rückstände zuverlässig reduzieren kann, dann nutze ich sie.
Für mich ist eine hochwertige Umkehrosmoseanlage deshalb keine Kritik an unserem Trinkwasser, sondern eine bewusste Entscheidung für ein möglichst reines Wasser.
Denn Wasser ist der Baustoff und das Transportmedium unseres Körpers. Je weniger unnötige Begleitstoffe es enthält, desto näher kommt es meinem persönlichen Ideal von Trinkwasser.
Ein Gedanke zum Schluss
Ich möchte niemanden überzeugen oder verunsichern. Ich möchte informieren.
Jeder Mensch entscheidet selbst, welches Wasser er trinken möchte.
Ich habe mich für Umkehrosmose entschieden, weil sie für mich die umfassendste Möglichkeit bietet, die Belastung des Trinkwassers deutlich zu reduzieren und dadurch jeden Tag mit einem guten Gefühl ein Glas möglichst reines Wasser zu trinken.